Die Firma haeberlein & mauerer ag, eine Agentur für Public Relations, hat sich im Rahmen einer PR-Kampagne für Neuseeland etwas ganz besonderes einfallen lassen: Sie schickt den Comedian Bernhard Hoecker, bekannt u.a. aus Switch! (“Hoecker, sie sind raus!”), nach Neuseeland und lässt euch darüber abstimmen, was genau er dort unternehmen wird.
Auf der Website www.hoecker-entdeckt-neuseeland.de könnt ihr in der Zeit vom 7. September bis zum 28. Oktober 2011 euren Vorschlag auf einer Neuseeland-Karte hinterlassen. Die eigentliche Reise startet am 31. Oktober. Ab dann könnt ihr über die eingereichten Vorschläge abstimmen. Sollte euer Vorschlag für einen Reisetag die meisten Stimmen bekommen, gewinnt ihr einen von vielen tollen Preisen, z.B. eine von drei Neuseeland Reisen inkl. Flug oder andere Sachpreise.
Die ausgewählten Aktionen werden dann von Hoecker durchgeführt und mit einer Kamera begleitet. Da kommt wieder Neuseeland-Feeling auf. Mitmachen!
Alternativ könnt ihr eure Tipps auch auf der offiziellen Tourismus-Facebook-Seite von Neuseeland, www.facebook.com/purenewzealand, abgeben.
So, nun hab auch endlich ich meinen Bescheid zur Steuerrückzahlung bekommen. Bei mir sieht es etwas besser aus als bei Claudi. Insgesamt habe ich in der Zeit, in der ich in der Fischfabrik in Nelson gearbeitet habe, $ 8287 verdient. Davon gingen $ 1386,72 an Steuern ab, von denen ich nun $ 433,72 wieder bekomme. Das sind immerhin knapp 200 € mit denen ich schon fast nicht mehr gerechnet habe. Das lohnt sich ja richtig. Also nicht vergessen, vor eurer Abreise einen Lohnsteuerausgleich bei der lokalen IRD in Neuseeland zu machen. Zwei Formulare ausgefüllt, fertig!
Auch dieses Geld wurde aber leider auf unsere neuseeländische Bank überwiesen, auf deren Weboberfläche wir ja dank fehlender TAN-Karte im Moment keinen Zugang haben. Wir haben jedoch gestern bei der Bank angerufen und bekommen nun per Post eine neue TAN-Karte nach Deutschland geschickt. Und wieder haute uns die Freundlichkeit der neuseeländischen Angestellten vom Hocker… hach ja, Neuseeland hat schon auch einige Vorzüge
Es ist mal wieder an der Zeit: nach 5 Reisemonaten über die Nord- und Südinsel Neuseelands mit Mona und Tobi steht unser Van in Auckland wieder zum Verkauf – und er sieht noch genau so gut aus wie vorher!
Gut, dass wir beim Thema Steuerrückzahlung nachgehakt haben. Claudi’s Bescheid zur Steuerrückzahlung ist angekommen. Leider hat die IRD es nicht fertiggebracht, einen Scheck zu schicken. Wie im letzten Artikel erklärt werden wir nun evtl. noch ein paar Hürden nehmen müssen, um das Geld vom neuseeländischen Bankkonto auf das deutsche zu bekommen. Aber trotzdem sind wir erstmal froh, dass wir wohl wirklich alle Formulare richtig ausgefüllt hatten.
So, nun zum Ergebnis, welches, wie von Caro bereits in den Kommentaren angekündigt, nicht sehr üppig ausfällt. Claudi hat in den vier Monaten im Restaurant insgesamt 4712 NZ$ verdient. Zurück bekommt sie nun 92,54 NZ$ also knapp 50 Euro. Nicht gerade zum Freudensprünge machen, aber besser als nichts. Also erwartet mal nicht so viel, wenn ihr euch auch durch die Formulare durchgekämpft habt.
Jetzt hoffen wir nur, dass mein Bescheid auch bald kommt und mit ihm gleich der Scheck, da bei der Überweisung von neuseeländischen auf’s deutsche Konto ja auch immer noch mal Gebühren fällig werden.
Sooo, nach viel zu langer Zeit melden wir uns jetzt doch mal wieder, und zwar mit einem Thema, das alle Work & Traveller, die in Neuseeland arbeiten oder gearbeitet haben, auch interessieren könnte. Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, haben wir im November in Napier unsere neuseeländische Einkommensteuererklärung bei der Inland Revenue abgegeben und gehofft, dass wir noch etwas Geld rausbekommen. Bisher ist leider nichts gekommen, obwohl uns die Dame am Schalter damals versicherte, dass das maximal 15 Wochen dauern solle. Zuerst vermuteten wir, dass irgendein Formular o.ä. fehle und der Fehl-Bescheid an irgendein Hostel, welches wir in die Formulare eingetragen hatten, geschickt wurde. Deshalb wollten wir noch mal nachhaken und haben kurzerhand bei der Inland Revenue in Neuseeland angerufen.
Die richtige Telefonnummer findet man auf der Website der Inland Revenue: http://www.ird.govt.nz/contact-us/?idglobalnav
Zeitverschiebung beachten! Tipp: Skype-Guthaben kaufen und sehr billig ins Ausland telefonieren (2,9 Ct./Min).
Die Damen am anderen Ende der Leitung waren überraschend freundlich und hilfsbereit – wir hatten vor lauter deutscher Servicewüste nämlich schon wieder ganz vergessen, dass es auch anders geht. Sie teilten uns nach Abgleich der persönlichen Daten und der IRD-Nummer mit, dass alle Formulare vorliegen und sich alles nur etwas verzögere. Wir werden unsere Steuerrückzahlung also hoffentlich noch bekommen.
Bei der Gelegenheit haben wir auch gleich unseren Auszahlungswunsch von Banküberweisung auf Scheck umgestellt, da wir feststellen mussten, dass unsere TAN-Cards für’s Online-Banking bei der neuseeländischen Bank BNZ inzwischen abgelaufen sind und wir deshalb nichtmehr an unser Konto kommen. Die neue TAN-Card wurde aber schon losgeschickt, und zwar an die Adresse, welche wir beim Abschluss unseres Kontos in Christchurch angegeben hatten: Unser erstes Hostel, das KIWI Basecamp! Wir wünschen den dortigen Travellern viel Spaß damit
P.S.: Bei Caro, die wir in Nelson kennengelernt haben, ist der Scheck mit der Rückzahlung übrigens schon angekommen, obwohl sie die Formulare weit nach uns abgegeben hatte. Wer weiß, vielleicht warten die Behörden manchmal, ob sich noch mal jemand meldet. Es kann also nie schaden, nach der Rückkehr bei der Inland Revenue anzurufen und nachzufragen.
Was für ein Flug! Unsere Sitze waren mit Abstand die besten: Ziemlich weit hinten im Flugzeug, die ersten Zweiersitze hinter den Dreiersitzen. Dadurch waren wir alleine, am Fenster und hatten mehr Platz als die anderen. Die erste Zweierreihe ist nämlich etwas schräg zu den anderen gestellt, so dass sich besonders für denjenigen, der am Fenster sitzt, eine enorme Beinfreiheit ergibt. Wir guckten ein paar Filme, schliefen ein wenig und knabberten an dem Essen (wir fühlten uns noch nicht ganz fit).
Bald schon war es nach Mitternacht und wir landeten in Dubai. Hier eilten wir ein wenig durch die Gänge und suchten nach zwei freien Liegesitzen nebeneinander, denn die nächsten acht Stunden mussten ja irgendwie überbrückt werden. Zuerst war alles voll und wir sahen uns schon in den unbequemen Sitzen schlummern, aber auf der anderen Seite unseres Gates ganz hinten in der Halle fanden wir einzelne freie Liegesitze. Die düsteren Gestalten umgingen wir und ich setzte mich zwischen zwei Mädels. Jere fand einen Platz ein paar Meter entfernt. Da das Mädchen rechts neben mir die Letzte in unserer Reihe war, also anscheinend allein reiste, fragt ich sie, ob sie mit Jere tauschen könnte. Wir hatten Glück, sie musste sowieso bald los und lud nur noch ihre elektronischen Geräte an der LG-Ladestation. Ein paar Minuten später zog Jere also neben mich. Wir verketteten den Rucksack mit dem Koffer und legten uns halb darauf, so dass wir es merken würden, wenn da jemand etwas dran machen wollen würde. Read more…
Ein paar Tage in der Stadt: so hatten wir es geplant. Bangkok ist auf den ersten Blick besonders zwei Dinge: stinkig und dreckig. Nach zehn Minuten hat man das Bedürfnis, seine Sachen zu wechseln und sich zu duschen. Wir wollten noch die schönen und nicht so grauen Teile der Stadt erkunden und freuten uns darauf, die beiden Architekten dabei zu haben. Am Tag unserer Ankunft legten wir nachmittags gleich los: Wir trafen uns an einer S-Bahn-Station, um zusammen ein Taxi in die Haupteinkaufsmeile der Stadt zu nehmen. Das Taxi war total billig (unter zwei Euro) und mit den Jungs dabei fanden wir sogar einen Fahrer, der seinen Taxometer einschaltete und nicht wie bei unserer Ankunft in Thailand auf die S-Bahn verwies. Unser Hauptziel für den Abend war das riesige Elektronikkaufhaus. Doch bevor wir uns in die Mall begaben, probierte Olli einen Skorpion am Essstand davor. Den Stachel musste er vorher abmachen. Sein Gesichtsausdruck verriet, dass es nicht sehr schmackhaft war und wir anderen verzichteten. Read more…
Insgesammt bräuchte man wohl nur ein paar Stunden, um alles auf Ko Sichang zu sehen. Wir wollten unsere Erfahrungen ausweiten und buchten einen Bootstripp nach Bat Island. Der Nachteil an so einer kleinen Insel ist, dass es für alles nur einen Anbieter gibt und die Preise dadurch künstlich hoch sind. Es war jetzt nicht teuer, aber auch nicht thai-günstig, das Boot und die Schnorchelausrüstung (z.T. kaputt, nur mit Gummis zusammengehalten) zu mieten. Die Fahrt an der Insel entlang zur Mini-Nachbarinsel war sehr schön und der Strand, an dem wir anlandeten äußerst karibisch-gemütlich. Wir informierten uns bei den zwei bis drei Einheimischen, wo wir denn am besten tauchen könnten und er deutete gleich auf das Meer vor dem Strand. Um nicht so weit rausschwimmen zu müssen, denn Taucherflossen waren bei der Ausrüstung nicht dabei, gingen wir auf einer Steinbank vor. Hier sahen wir, dass drei Meter abseits vom schönen Strand das wahre Gesicht der Insel lag: Müll!
So viel Müll habe ich in der freien Natur noch nicht gesehen. Alles von Plastikflaschen über Turnschuhe, Flip Flops, Tüten etc. lag dort rum und ließ kaum eine Stelle für das Gras zum Wachsen. Doch wir schnitten uns nicht nur an den Scherben der Flaschen, sondern auch an den scharfkantigen Muscheln, über die man hinwegsteigen musste, um ins Wasser oder wieder hinaus zu kommen. Mit dem Kopf unter Wasser kam dann gleich die zweite Enttäuschung: Man sah nichts. Das einzig Sehenswerte und gleichzeitig Gruselige waren die Seeigel, die sich zu Hauf auch weiter oben an unseren Aussteigmöglichkeiten fest hielten. Die schwarzen Stacheln schauten aus allen Ritzen und tummelten sich auf den Kanten. Ich beeilte mich, wieder eine sichere Stelle zu finden, und kletterte wieder hinaus. Bei Olli riß gleich die Taucherbrille und wir waren alle etwas entmutigt.
Wir hofften, dass hier vielleicht einfach eine schlechte Stelle zum Tauchen sei und wanderten zurück zum Hauptstrand. Auf unserer kleinen Karte war das Hauptschnorchelgebiet auf der gegenüberliegenden Seite der Insel eingezeichnet. Wir fragten mit Händen und Füßen, wie wir dort hin kämen, denn hinter den kleinen Häusern am Hauptstrand schien gleich der dichte Busch und ein kleiner Berg zu beginnen. Ohne richtige Antwort, außer das es keinen direkten Weg gab, schlugen wir den Weg am Ufer entlang ein. Der ist zwar länger, schien aber wenigstens machbar ohne an Felswänden hinauf und durch dichten Busch stiefeln zu müssen. Bald landeten wir aber dann doch in den Sträuchern, nachdem wir über Müll und spitze Steine gestiegen waren, denn Klippen versperrten uns auch hier den Weg. In der schwülen Hitze schwitzend kämpften wir uns durch die stachligen Pflanzen (noch in Badeklamotten) und endeten an einem undurchquerbaren Busch. Wir liefen zurück und erschöpft sanken wir an einer Seite des Hauptstranden auf zwei Bänke an einem Tisch mit Sonnendach.
Dort erholten wir uns, tranken und aßen, was wir mitgebracht hatten und dösten in der Hitze. Ein Ausflug ins Meer vom Strand aus zeigte ebenfalls hunderte Seeigel , viel Müll, eine Seegurke (oder sowas) und wenige aber bunte Fische. Nach einer ganzen Zeit kam dann einer der Bewohner und sagte uns etwas agressiv, dass wir nun 50 Baht pro Person zahlen müssten, weil wir hier sitzen. Wir packten also unsere Sachen, zahlten nicht und setzten uns vor an den Strand. Nach einer Weile dachten wir dann, dass wir so auch auf unserer Insel herumliegen könnten und dort im Meer wahrscheinlich das Gleiche sehen würden. Also riefen wir die Bootsverantwortlichen an und ließen uns wieder abholen. Mit Ausnahme der Ruhe an dem Strand und die Bootsfahrt an sich war dieser Ausflug nicht das Geld und die Zeit wert. Aber man kann ja nicht immer Glück haben.
Mit dem Minibus, dem Schiff, dem Tuk Tuk, dem Bus (der diesmal billiger und viel schneller war), und dem Skytrain (S-Bahn) fuhren wir vier wieder nach Bangkok in unsere jeweiligen Hotels, etwas voneinander entfernt. Die Fahrt war viel angenehmer, als zur Insel hin, und unser Hotel in Bangkok war diesmal wirklich ein Glücksgriff. Wir investierten doch noch einmal mehr und hatten diesmal endlich das ersehnte schöne Zimmer, ein Frühstücksbuffet mit vielen leckeren Sachen, einen tollen Pool, super Service und luxuriöser Hotellobby. Hier hätten wir es uns die letzten Tage gut gehen lassen und noch ein wenig die Stadte erkunden können, wenn da nicht…
Florian (Didi, in Bezug auf seinen Nachnamen benannt), studierter Architekt und ehemaliger Klassenkamerad von Jere war in Thailand zusammen mit seinem Studienkollegen Olli unterwegs. Die beiden hatten den Teil des Landes erforscht, den wir uns für unsere nächste Thailandreise aufheben: Den Süden, die Inseln, die schönen Strände. Doch weil es sich so ergeben hat und sie noch einen ganz anderen Teil Thailands kennen lernen wollten, entschieden sie sich, uns zu besuchen und ihre letzten Tage in Thailand bevor es zurück nach Bangkok ging, mit uns zu verbringen. Und auf einmal standen sie in unserer Hotellobby. Natürlich nicht unerwartet, aber irgendwie nimmt man es gar nicht so wahr, bis man sie dann tatsächlich sieht. So geht es wahrscheinlich unseren Eltern im Moment. Read more…